Lernen Sie mit uns die Kirchen Wiens kennen – eindrucksvolle Architektur, versteckte Schätze, bewegende Hintergründe.

Kapuzinerkirche und Kaisergruft

Die Grundsteinlegung des Wiener Kapuzinerklosters erfolgte im Jahr 1622 am damaligen Mehlmarkt. Auf Grund des Dreißigjährigen Krieges verzögerten sich die Arbeiten und die Kirche konnte erst 1632 vollendet werden. Die neue, schlicht gestaltete Kirche mit ihrer Giebelfassade hob sich deutlich von den umliegenden Adels- und Bürgerhäusern ab. Im Laufe der Zeit war die Kirche zahlreichen Umbauten unterworfen, am markantesten ist der Portalvorbau von 1760. In der Kapuzinerkirche befindet sich das Grab des Seligen Markus von Aviano. Der Kapuziner war im 17. Jahrhundert maßgeblich an der Befreiung Wiens während der Türkenbelagerung beteiligt.

Das Kapuzinerkloster ist eng mit der österreichischen Geschichte verbunden. Kapuziner waren Beichtväter des Herrscherhauses und sind nach wie vor die „Hüter“ der Kapuzinergruft, in der über 140 Habsburger bestattet wurden.

Begeben Sie sich mit uns in das Reich der adeligen Toten und folgen Sie uns auf den Spuren der Schicksale der hier bestatteten Kaiser und Kaiserinnen.

St. Elisabeth Deutschordenskirche und Schatzkammer des Deutschen Ordens

Die Kirche des Deutschend Ordens in Wien wird mit Recht als bedeutendstes Beispiel barocker Nachgotik des 18. Jh.`s in Österreich angesehen. Trotz der im 19. Jh. erfolgten purifizierenden Eingriffe in ihr Erscheinungsbild kann man noch immer die in der Barockzeit beabsichtigte bewußte Anpassung an die mittelalterlichen Formen des alten Baubestandes erkennen. Prunkstück der Ausstattung ist das flämische Passionsretabel, das trotz der Bestandsverluste ein Schaustück spätmittelalterlicher Frömmigkeit repräsentiert. Bemerkenswert sind auch der Bestand an qualitätvoller Grabplastik der Renaissance und des Barock sowie die Aufschwörschilde der Ordensritter.

Die reizend ausgemalte Sala terrena darf als Kleinod barocker Dekorationskunst in Wien bezeichnet werden.

Echte Pretiosen und Sehenswürdigkeiten bietet letztlich die Schatzkammer, die neben dem Gedächtnis des Ordens, dem im gleichen Haus befindlichen Ordens-Zentralarchiv, anschauliche Geschichte und Augenweide ist.

Karlskirche und Karlsplatz

Anfang des 18. Jahrhunderts wurde die Karlskirche am Rand der Vorstadt der Wieden erbaut – die zur Stadt gerichtete Schauseite der Karlskirche war der Zielpunkt einer Blickachse, die Hofburg und Karlskirche im Sinne einer „via triumphalis“ verband. Einer der bedeutendsten einheimischen Architekten der Barockzeit wurde mit dem Bau beauftragt –  Johann Bernhard Fischer von Erlach (1656–1723).

Die Wiener Karlskirche wurde gebaut um zu beeindrucken. Die Kirche besticht aber nicht nur durch ihre Monumentalität: Was heutigen Betrachtern zumeist entgeht, ist das vielschichtige symbolische Programm, das aus den einzelnen Elementen der Architektur herausgelesen werden kann. Während der Bau an sich nach Plänen des Hofarchitekten Johann Bernhard Fischer von Erlach entstand, wurde das ideologische Gedankengebäude dahinter von einem Gelehrtenkreis entworfen. Die Verknüpfung von christlichen mit antiken Symbolen macht dieses Hauptwerk des mitteleuropäischen Barock zu einem Denkmal für den Anspruch der Dynastie auf das universelle Kaisertum unter christlichen Vorzeichen.

Die üppigen Kuppelfresken von Johannes Michael Rottmayr umfassen 1250 m2 Farbenpracht, zeigen die Glorie des Hl. Karl Borromäus und können aus nächster Nähe bestaunt werden. Wir nehmen den Panoramalift in die Kuppel und schließlich die Treppen in die Laterne, um einen prachtvollen Ausblick auf die Stadt zu genießen.

Jugendstil

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Mit der Epoche des Jugendstils erlebte Wien einen bedeutenden Schritt in die Moderne.

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